Fragen & Antworten
Wasserqualität

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Wasserqualität

Schwemmt das Trinken von Wasser Mineralien aus dem Körper? Kann man vergessenes Trinken abends nachholen? Sollte man beim Abnehmen mehr trinken? Muss man in Deutschland sparsam mit Wasser umgehen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund ums Wassertrinken finden sich in dieser Rubrik. Zur besseren Übersicht gliedert sich der Fragenkatalog in sechs Themenbereiche: Wasserversorgung, Wasserqualität, Gesundheit, Wohlfühlen, Trinkverhalten und Nachhaltigkeit.

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Welche Eigenschaften werden für Trinkwasser gefordert?

Welche regionalen Faktoren beeinflussen die Trinkwasserqualität?

Stimmt es, dass Trinkwasser eines der am besten kontrollierten Lebensmittel ist?

Der Entwicklungsbericht der UNESCO (2003) ordnete die Wasserqualität in Deutschland auf Platz 57 ein. Ist die Qualität doch nicht so hoch, wie immer gesagt?

Wo erfährt man etwas über die Zusammensetzung des Trinkwassers?

Was bedeutet Wasserhärte?

Wo erfahre ich, wie hart mein Leitungswasser ist?

Ist unser Trinkwasser belastet?

Kommen im Trinkwasser Arzneimittelrückstände vor? Wenn ja, sind diese gesundheitsschädlich?

Kommen im Trinkwasser Rückstände von Pflanzenschutzmitteln (Pestiziden) vor? Wenn ja, sind diese gesundheitsschädlich?

Was ist Nitrat und warum ist es schädlich?

Kommt im Trinkwasser Nitrat vor? Ist es gesundheitlich bedenklich?

Wie kommt Nitrat ins Grundwasser?

Warum steigt in vielen Regionen die Nitratbelastung des Grundwassers?

Wie wird sichergestellt, dass wir unser Trinkwasser weiter ohne Bedenken trinken können?

Wie kann ich feststellen, wie viel Nitrat mein Trinkwasser enthält?

Wo kann ich mein Leitungswasser testen lassen?

Sind im Trinkwasser radioaktive Stoffe zu finden? Ist die Menge gesundheitsschädlich?

Wie viel Uran darf im Trinkwasser enthalten sein? Ist dies gesundheitsschädlich?

Können aus Wasserleitungen gesundheitsschädigende Mengen an Blei oder Kupfer in das Trinkwasser gelangen? Wenn ja, wie kann dies verhindert werden?

In der Trinkwasserverordnung ist für Blei ein Grenzwert von 0,025 Milligramm pro Liter festgelegt. Ab 01.12.2013 wird dieser auf 0,010 Milligramm pro Liter gesenkt. Für Kupfer gilt der Grenzwert von 2,0 Milligramm pro Liter. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und das Umweltbundesamt (UBA) haben Ende 2011 in ihrem „Bericht zur Trinkwasserqualität“ Trinkwasser in Deutschland eine sehr gute Qualität bescheinigt. Bei fast allen mikrobiologischen und chemischen Qualitätsanforderungen wurden die strengen rechtlichen Vorgaben zu mehr als 99 Prozent eingehalten.

Vereinzelte Grenzwertüberschreitungen bei Blei und Kupfer stammen von Wasserleitungen und Armaturen, die die allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht erfüllen. Für die Qualität vom Wasserzähler/Wasseruhr bis zum Wasserhahn und damit für die Hausinstallation von Wasserleitungen ist der Hauseigentümer verantwortlich. Seit Ende 2011 dürfen nur geprüfte Leitungen und Armaturen eingesetzt werden – zum Beispiel geprüft vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW). Kommen Grenzwertüberschreitungen vor, bedeuten sie nicht in jedem Fall eine Gesundheitsgefährdung. Das hängt vom jeweiligen Qualitätskriterium sowie von der Höhe und Dauer der Überschreitung ab. Das UBA empfiehlt, Stagnationswasser zu vermeiden. Wasser, das länger als vier Stunden in der Leitung stand, sollte so lange ablaufen, bis es kühler aus der Leitung kommt.

Um zu klären, ob Bleileitungen im Haus vorliegen, empfiehlt das UBA, den Vermieter oder Verwalter anzusprechen. Bleileitungen müssen in der Regel ausgetauscht werden. Für schwangere Frauen, Säuglinge und Kinder bis zum sechsten Lebensjahr ist Wasser aus Bleirohren als Trinkwasser ungeeignet. Bis zum Austausch der Leitungen sollte abgepacktes Wasser mit dem Aufdruck „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ verwendet werden. Entwarnung kann für Häuser gegeben werden, die nach 1973 gebaut wurden, da seitdem kein Blei mehr für Wasserleitungen verwendet wird. Aber auch vor 1973 wurden häufig andere Materialien für Wasserleitungen eingesetzt. Im süddeutschen Raum wird seit 100 Jahren kein Blei mehr verwendet.

Das Faltblatt "Blei und Trinkwasser?" bietet umfangreiche Informationen zum Thema. Es wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gemeinsam mit Fachverbänden erarbeitet. Sie können es als pdf-Datei hier kostenfrei herunterladen.

Ist der Einsatz von Wasserfiltern sinnvoll?

Ist der Einsatz von "Wasserbelebern" sinnvoll?

Muss man das Wasser vor Gebrauch ablaufen lassen?

Ist der Einbau von Wasserenthärtungsanlagen sinnvoll?

Wie lange kann man abgefülltes Trinkwasser aus der Leitung stehen lassen?

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