Aufbereitung

Aufbereitung

Eine saubere Sache
Ein Großteil des sogenannten Rohwassers (der „Rohstoff“ für Trinkwasser) in Deutschland muss gar nicht oder nur geringfügig aufbereitet werden. Schutzvorschriften für ausgewiesene Trinkwasserschutzgebiete sorgen dafür, dass kaum Schadstoffe in das Rohwasser gelangen, aus dem Trinkwasser gewonnen wird. Nur wenn das geförderte Wasser nicht alle Qualitätsanforderungen erfüllt, wird es im Wasserwerk aufbereitet.

Reinigung in drei Stufen
Auf seinem Weg von der Quelle bis zum Wasserhahn und zurück in die Natur durchläuft das Wasser verschiedene Ebenen der Aufbereitung. Zunächst durchdringt das Wasser verschiedene Bodenschichten und wird so zu einem großen Teil auf natürliche Weise gereinigt. Dies ist vor allem bei Grundwasser der Fall. Um im Wasserwerk gegebenenfalls unerwünschte Stoffe zu entfernen, werden weitere Verfahren verwendet, die der Natur nachempfunden sind, zum Beispiel Sandfilter. Nach der Nutzung wird das Abwasser in Kläranlagen gereinigt und der Natur wieder zugeführt. Nach dem Klärprozess ist es so sauber, dass es den Wasserkreislauf nicht belastet.

Informationen zu den Vorgängen in Wasserwerken bietet die Internetseite  www.bdew.de