Bestnoten für deutsches Trinkwasser 
(2004)

Bestnoten für deutsches Trinkwasser
(2004)

Nahezu alle Menschen in Deutschland geben ihrem Trinkwasser aus der Leitung ein "sehr gut" oder "gut". Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag des Forum Trinkwasser e.V. zur Qualität des Trinkwassers in Deutschland.

Vorgehensweise
Insgesamt 1.005 Personen über 14 Jahre wurden bei einer Telefonumfrage folgende Fragen gestellt:

  • Wofür nutzen Sie ihr Leitungswasser?
  • Wie schmeckt Ihnen Ihr Leitungswasser?
  • Was schätzen Sie – wie viel Wasser aus der Leitung trinken Sie an einem Tag?
  • Wie hoch schätzen Sie die Qualität Ihres Trinkwassers aus der Leitung ein?
  • Wo kann man sich Ihres Wissens nach über die Qualität seines Leitungswassers informieren?
  • Vielleicht haben Sie ja schon davon gehört: Bei der Analyse von Leitungswasser wird das Wasser in verschiedene Härtegrade von weich bis sehr hart eingeteilt. Was meinen Sie? Welche Wirkung hat hartes Leitungswasser auf die Gesundheit?
  • Was meinen Sie? Welche Wirkung hat weiches Leitungswasser auf die Gesundheit?
  • Und wie schätzen Sie die Wirkung von hartem Leitungswasser aus den Geschmack von Getränken ein? Welche Auswirkung hat es auf Heißgetränke wie zum Beispiel Tee oder Kaffee?
  • Welche Auswirkung hat es auf Kaltgetränke wie zum Beispiel Saftschorlen?
  • Was ist Ihres Wissens die Ursache für hartes Wasser? Was macht Wasser hart?
  • Wie wird die Qualität des Leitungswassers in Deutschland kontrolliert? Durch wen?
  • Woher stammt das Leitungswasser in Deutschland?
  • Was kostet ein Liter Trinkwasser in Durchschnitt?


Ergebnisse
91 Prozent der Bundesdeutschen bewerten die Qualität des Leitungswassers mit "sehr gut" oder "gut". Das war nicht immer so. Noch 1995 waren lediglich 59 Prozent der Überzeugung, dass ihr Wasser in guter Qualität aus der Leitung fließt. Nur sieben Prozent der Befragten in der aktuellen Umfrage geben keine positive Einschätzung zur Trinkwasserqualität ab.

Auch in Sachen Geschmack erhält das deutsche Trinkwasser beste Noten: Fast allen (79 Prozent der Befragten) schmeckt das Wasser aus der Leitung gut, davon etwa jedem Vierten sogar sehr gut. Dass das Leitungswasser den meisten nicht nur gut schmeckt, sondern zudem als qualitativ hochwertig eingeschätzt wird, zeigt sich auch in der Bedeutung als Getränk. Die absolute Mehrheit nutzt es zur Zubereitung von Speisen und Heißgetränken (99 beziehungsweise 98 Prozent) oder genießt es gern pur als Durstlöscher (64 Prozent). Das spiegelt sich auch in der Menge des täglich konsumierten Trinkwassers wider. Drei Viertel der Befragten trinken pro Tag mindestens einen Liter davon. 42 Prozent erreichen die von Ernährungswissenschaftlern empfohlene tägliche Trinkmenge von mindestens 1,5 Litern allein durchs Wassertrinken.

Empfehlung des Forum Trinkwasser e.V.:
Trinkwasser ist als Lebensmittel Nummer eins bei Verbrauchern beliebt und geschätzt. Was liegt also näher als den Durst mit Wasser aus der Leitung zu löschen? Trinkwasser ist das ideale Getränk – ob aufgesprudelt oder pur ist reine Geschmackssache.

Wer „Sprudelwasser“ bevorzugt, muss keine Kisten schleppen: Mit Trinkwassersprudlern lässt sich aus Trinkwasser im Handumdrehen „kohlensäurehaltiges“ Wasser herstellen. Dafür wird Trinkwasser in eine Flasche gefüllt und per Knopfdruck mit CO2 (umgangssprachlich Kohlensäure) versetzt. Das aufgesprudelte Wasser erfrischt pur getrunken und lässt sich mit Geschmackskonzentraten oder Obstsäften für jeden Geschmack variieren.
Weitere Informationen dazu unter: www.sodastream.de

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt, täglich mindestens 1,5 Liter zu trinken. Als idealen Flüssigkeitslieferanten empfiehlt auch die DGE Trinkwasser: „Unser Leitungswasser eignet sich dank seiner guten Qualität hervorragend als Durstlöscher und leistet einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs.“ (Quelle: DGE aktuell 03/2006 vom 14.03.2006).

Downloads