Wassertrinken verbessert die Vitalität der Haut (2006)

Wassertrinken verbessert die Vitalität der Haut (2006)

Forscher der Berliner Charité konnten zeigen, dass sich Wassertrinken positiv auf Durchblutung, Stoffwechsel und Aussehen der Haut auswirkt.

Wissenschaftler der Charité unter Leitung von Dr. Michael Boschmann gingen der Frage nach, welche Wirkungen Wassertrinken auf die Haut – das größte Organ des Menschen – hat. Untersucht wurde der Einfluss des Trinkens von Trinkwasser aus der Leitung auf die Durchblutung, den Stoffwechsel und das Aussehen der Haut. Die vom Forum Trinkwasser e.V. unterstützte Pilotstudie wurde am Franz-Volhard-Centrum für Klinische Forschung an der Charité Berlin durchgeführt.

Vorgehensweise
Die Wissenschaftler setzten ein neues, nichtinvasives Verfahren zur Messung von Stoffwechselveränderungen in der Haut ein. Diese optische Methode [Oxygen to see (O2C)] erlaubt es, die Durchblutung des Gewebes mittels Laser-Doppler-Verfahren und die Stoffwechselaktivität mittels Weißlicht-Spektroskopie zu erfassen. Die Messungen wurden an sechs Frauen im Alter zwischen 25 und 35 Jahren durchgeführt – jeweils vor und nach dem Trinken eines halben Liters Trinkwasser aus der Leitung.

Ergebnisse
Nach dem Trinken eines halben Liters Trinkwasser steigt die Durchblutung der Haut an und die Fließgeschwindigkeit der roten Blutkörperchen nimmt zu. Nimmt die Menge der roten Blutkörperchen kontinuierlich zu, verbessert sich die Sauerstoffversorgung der Haut bei gleichzeitig gesteigerter Stoffwechselaktivität.

Empfehlung des Forum Trinkwasser e.V.:
Trinkwasser scheint sich vitalisierend auf die Haut auszuwirken, indem es die Durchblutung anregt und den gesamten Hautstoffwechsel aktiviert. Wer ausreichend Wasser trinkt, tut somit auch seiner Haut etwas Gutes. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich mindestens 1,5 Liter zu trinken. Als idealen Flüssigkeitslieferanten empfiehlt die DGE Trinkwasser: „Unser Leitungswasser eignet sich dank seiner guten Qualität hervorragend als Durstlöscher und leistet einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs.“ (Quelle: DGE aktuell 03/2006 vom 14.03.2006).

Downloads

Studie(.pdf)

Fragen und Antworten(.pdf)

Portrait Dr. Boschmann(.pdf)