Ein Viertel aller Schüler trinkt am Vormittag in der Schule nichts (2002)

Ein Viertel aller Schüler trinkt am Vormittag in der Schule nichts (2002)

Untersuchungen zum Trinkverhalten von Schülern zeigen, dass während der Schule nur sehr wenig und zu selten getrunken wird.

Vorgehensweise
Die Befragung von insgesamt 973 Schülerinnen und Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen führte Professor Dr. Helmut Heseker, Leiter der Fachgruppe „Ernährung und Gesundheit“ an der Universität Paderborn, im Auftrag des Forum Trinkwasser e.V. durch.

Ergebnisse

  • Fast ein Viertel (23,9 Prozent) aller Schülerinnen und Schüler trinken den ganzen Vormittag über in der Schule nichts oder nur selten.
  • Mehr als jeder Achte der befragten 8- bis 22-Jährigen trinkt morgens zum Frühstück nie oder nur selten etwas.
  • Je nach Schulformen zeigen sich deutliche Unterschiede im Trinkverhalten: Während 93,5 Prozent der Grundschüler in den Pausen immer oder häufig ein Getränk zu sich nehmen, sind es bei Real-, Haupt- und Berufsschülern circa 74 Prozent. Nur 65 Prozent der Gymnasiasten denken regelmäßig ans Trinken.


Empfehlung des Forum Trinkwasser e.V.:
Kinder zwischen 7 und 10 Jahren sollten etwa einen Liter Getränke pro Tag und Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahre 1,5 Liter trinken. Denn: Eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme führt nachweislich zu Einschränkungen der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit

Ein idealer Durstlöscher für Schülerinnen und Schüler ist Trinkwasser, da es jederzeit frisch, in guter Qualität verfügbar und preiswert ist. Das Wasser aus der Leitung bietet einen weiteren Vorteil: Es muss nicht literweise in die Schule getragen werden. Eine leichte, wiederbefüllbare Trinkflasche in der Schultasche genügt. In der Schule angekommen, lässt sich diese beliebig oft mit frischem Trinkwasser befüllen.

Trinkwasser wird auch vom Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund "als das am besten geeignete Getränk" empfohlen. Kaum ein Lebensmittel in Deutschland wird so gut kontrolliert und ist stets überall verfügbar.

Downloads

Studie(.pdf)

Portrait Prof. Dr. Heseker(.pdf)