Studie zeigt: Der beste Durstlöscher kommt aus der Leitung

Studie zeigt: Der beste Durstlöscher kommt aus der Leitung

Frankfurt am Main, Mai 2001 - Der Bedeutung des Trinkwassers als Lebensmittel hingegen sind sich nur wenige bewusst. Aus diesem Grund hat das Forum Trinkwasser eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben, die vornehmlich zwei Fragen klären sollte: "Wie ist es um die Flüssigkeitszufuhr der Deutschen bestellt?" und "Welche Rolle kommt Trinkwasser als Mineralstoffquelle zu?"

Professor Dr. Helmut Heseker, Ernährungswissenschaftler und Leiter der Fachgruppe "Ernährung und Gesundheit" an der Universität Paderborn, wertete repräsentative Verzehrdaten der Nationalen Verzehrstudie (NVS) aus und kam zu folgenden Ergebnissen:

  1. Die Deutschen trinken etwa 20 Prozent oder ½ Liter weniger als es Fachgesellschaften empfehlen. Erwachsene sollten täglich mindestens 1½ bis 2½ Liter trinken. Besonders wichtig ist dies in der bevorstehenden warmen Jahreszeit, wenn der Wasserbedarf des Körpers steigt. Ist die Flüssigkeitszufuhr zu gering, wirkt sich das schnell auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit aus. Wasser - mit und ohne Kohlensäure, pur oder gemischt mit Fruchtsäften oder anderen Geschmacksträgern - ist zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs besonders geeignet.
  2. Feste Nahrung (einschließlich Milch) ist bei den üblichen Verzehrgewohnheiten entscheidend für die Bedarfsdeckung mit Mineralien wie zum Beispiel Calcium und Magnesium.
  3. Entgegen der landläufigen Meinung hat Wasser - Trinkwasser und Mineralwasser - im Gegensatz zur festen Nahrung bei den derzeitigen Verzehrgewohnheiten nur eine ergänzende Funktion bei der Deckung des Mineralienbedarfs.

Das Forum Trinkwasser hat im Mai 2001 die Eintragung als Verein beantragt. Es informiert über Trinkwasser in Deutschland auf Basis von Fakten und wissenschaftlichen Studien. Ziel ist es, das Bewusstsein für das Qualitätsprodukt und Lebensmittel Trinkwasser in Deutschland zu stärken.

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Pressemitteilung(.pdf)

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Zusammenfassung der Studie(.pdf)

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Portrait Prof. Dr. Heseker(.pdf)

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