Senioren

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Durstgefühl nimmt ab
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt gesunden älteren Menschen eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von 2,25 Litern. 1,3 Liter sollten über Getränke und die restliche Menge über das Essen aufgenommen werden. Mit zunehmendem Lebensalter sinkt der Wassergehalt unseres Körpers und damit die Flüssigkeitsreserve. Gleichzeitig nimmt das Durstgefühl ab. Deshalb trinken viele ältere Menschen zu wenig. Bei sommerlicher Hitze und starkem Schwitzen kommt es daher nicht selten zu regelrechter Austrocknung: Das kann zu Verwirrtheitszuständen bis hin zum Kreislaufkollaps führen. Um eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten, sollten Senioren ganz besonders auf ihr Trinkverhalten achten und sich nicht auf das Durstsignal verlassen. Das Forum Trinkwasser e.V. rät: Stellen Sie sich einen Tages-Trinkplan auf. So wird das regelmäßige Trinken nicht vergessen und der Tagesbedarf gedeckt. Trinkwasser eignet sich besonders, denn es ist jederzeit und überall verfügbar.  

Bereits ein geringer Flüssigkeitsmangel hat große Auswirkungen
Hat der Körper zu wenig Flüssigkeit, zeigt sich das oftmals zuerst an den Schleimhäuten und der Haut. Die Schleimhaut zum Beispiel im Mund ist trocken, und die Funktion der Haut gestört, weil sie schlechter durchblutet sind. Man schwitzt weniger und die Körpertemperatur steigt. Es folgen Kreislaufprobleme sowie Störungen des Nervensystems und anderer Organe. Auch sind die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis eingeschränkt, und die Gefahr zu stürzen steigt. Bereits ab einem Flüssigkeitsmangel von zwei Prozent der Körpermasse muss mit einer Einschränkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit gerechnet werden. Ein Flüssigkeitsdefizit von 20 Prozent wird als lebensbedrohlich angesehen.

Laden Sie sich hier Trink-Tipps des Forum Trinkwasser e.V. für Senioren herunter.

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